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verbreitet, aber kein anderes Organ liefert auch einen

so öligen, consisienten, so stark schmeckenden, so dunkel gefärbten Saft als die Leber.

2) Die der abgesonderten Menge der Galle am gemessene Größe, oder Werre der Pfortader.

3) Die Versuche an lebendigen Thieren, welche zeigen, daß mit Unterbindung der Pfortader die Ab­sonderung der Galle aufhört.

4) Die Einspritzungen, welche einen vorzüglich leichten Uebergang aus den Endigungen der Pfortader in die Gallengange deutlich zeigen.

5) Die ganz eigene Beschaffenheit des Blutes, welches die Pfortader führt, und das überaus geschickt zur Absonderung der Galle scheint: ^dieses Blut «am- lrch ist nicht nur venös, sondern hat sich mehr als das Blut anderer Venen unterwegs, in beständig sehr war­men, feuchten, und etwas schlaffen Thcilen den Därmen nähmlich und der Milz aufgehalten, und wie es scheint in der Milz selbst ein wenig gestockt, oder doch wenigstens sich langsamer bewegt, und wird nun durch ein arteriöses , feines ,Zerästlen der Pfort­ader in der Leber nochmals in seiner Rückkehr zum Herzen aufgehalten, folglich immer mehr und mehr zersetzt, und der Scheidung seiner Bestandtheile näher als anderes Venenblut gebracht.

Da also die Pfortader ein zur Absonderung der Galle ganz besonders geschicktes Blut in die Leber leitet, und ein freier Weg aus den Endigungen der Pfortader in die Anfänge der Gallengänge hinüberführt, so tretten die Gallentheilchen dieses Blutes, in die Gallengänge.

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