Leber.
§. 7°.
Abtheilung der gewölbten Fläche der Leber.
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Die gewölbte, convexe, oder Obere Fläche der Leber wird sehr bestimmt, genau, und regelmäßig, durch den untern Rand des sichelförmigen breiten Bandes in zwesHalften, oder zwei Flügel, oder Lappen abge, grenzt, nämlich in den größer« Rechten, und in den weit kleinern Linken Flügel; lößt man aber dieses Band sorgfältig von der Leber ab, so verschwindet auch diese natürliche Abgrenzung in zwei Flügel»
§. ?r.
Abteilung der auSgehohlten Fläche der Leber durch Venenfurchen.
Die ausgeschweifte , coneave, oder untere Fläche der Leber hingegen ist weder so bestimmt und genau, noch einigermaßen regelmäßig abgetheilt, som dern zeigt so viele auffallende Abweichungen , daß man kaum zwei sich völlig gleichende Lebern antrifft.
Mir ihrer Ausschweifung richtet sie sich überhaupt nach den Erhabenheiten der benachbarten Theile, mit deren Umbildung sie gewöhnlich auch umgeöildet zu werden pflegt.
Die beständigsten Furchen sind folgende vier:
i) die vorzüglichste, allemal vorhandene Furche ist die OLueer furche ( fulens transversus, fossa transversa) , welche auf dem Rechten Läppert schmal am fängt, gegen die Linke Seite hin breiter wird, und fast ein Drittel der Leber so abschneidet, daß zwei Drittel von ihr vorwärts zu liegen kommen; — in ihr befinden
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