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Milz.
Der Vordere Rand der Milz ist besonders nach unten zu schärfer, und bald seichter, bald tiefer eingekerbt, so daß bisweilen die Milz dadurch wie in Lappen getheilt aussieht.
Der Hintere Rand der Milz ist oberhalb am stumpfsten.
Das Obere Ende der Milz ist wulstig und dicklicher.
Das Untere Ende der Milz ist stumpffpihig abgerundet.
Die Länge der Mil; übertrifft die Breite, und die Breite die Dicke.
Bisweilen hat die Milz fast die Gestalt der menschlichen Zunge. — Bisweilen ist sie fast rundlich im Umfang — bisweilen hingegen fast dreyeckig.
Consistenz der Milz.
Die Milz ist das weichste, zarteste, schwammigste Eingeweide des Unterleibes, so leicht zerreißbar, daß schon ein mäßiger Fkngerdruck sie zerstört.
Strotzt die Milz vom Blute bey leerem Magen, oder ist sie größer, so ist sie zugleich weicher; ist sie hingegen bey vollem Magen kleiner und blutleerer, so ist sie zugleich härter.
§. 5r.
Blutgefäße und Saugadern der Milz.
Die Hauptarterir der Mil; ist im 168. §. der Gesäßlehre beschrieben;
die Nebenarterien, die den Hauten der Milz ge-