Ragen leer ist, scheint sich nämlich das Blut langsamer durch die Milz zu bewegen, anzuhäuffen, und die Milz auözudehnen , sobald sich aber der Magen wieder ansüllt, scheint sich dieser Ueberschuß von Blut der sich in der Milz ansammelte, theilS durch ein sanftes Pressen der Milz, zwischen dem Magen und den Rib- ben, theilS durch einen consensuellen Reiz wieder zu verlieren, indem er wahrscheinlich alsdann in die Pfortader übergeht.
In Kindern ist die Milz verhaltnißmaßig zu ihrem Körper, sehr viel, säst um die Hälfte, kleiner als in Erwachsenen.
In Erwachsenen scheint die Milz ohngefahr fünfmal kleiner, als die Leber, oder wie i zu 6. sich zu verhalten.
§. 46-
Aeuffere Farbe der Milz.
Die Aeussere Farbe der Mil; ist bläulich grau, oder gerade die nämliche, die eine dünne frische Blase hat, wenn Blut durch sie durchschimmert, oder sie gleicht der Farbe einer vom Blut strotzenden Vene.
Die Innere Farbe der Milz, auf einer Durch- schnittsfläche, ist dunkel kirfchbraunroth, oder wenn matt die dazwischen sich zeigenden weißen Haute der Blutgefäße abrechnet, wie die eines durchschnittenen Stücks von geronnenem Blute.
Kein Theil unseres Körpers zeigt sich so blutreich oder so durchaus mit Blut gefüllt, als die Milz.
In Kindern ist die Milz röther oder weniger blau»