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weder mit Fett oder einem röthlichen Blutwasser gefüllte Fortsetzungen oder Säckchen, die gewöhnlich spitzig oder doch enger am Darm anfangen, und am freien Ende oder dem Endrande dicklich werden. Man nennt diese Fettsäckchen uneigentlich auch wohl Neßchen (0men- tula^ppendices epiploicae).

§> 21 .

Dicke des Bauchfells an verschiedenen Stellen.

Das Bauchfell ist überhaupt am dicksten an den Lenden, weniger dick am Queeren Bauchmuskel, feiner, wo es die Gekröse bildet, noch feiner, wo es die Leber, die Milz, den Magen, und die Darme umkleidet, am allerfeinsten, wo es die Netze bildet.

§. 22 .

Substanz oder Wesen des Bauchfells.

Das Bauchfell besteht, wie das Messer und ge­hörige Einwässerungen lehren, aus einem dünnen, weißen, dichten, festen Zellstoff, in dem man aber nichts streifiges oder saftiges entdeckt.

Auf seiner freien oder von der Natur geendigten Oberfläche ist es durchaus glatt, und der Zellstoff, aus dem besteht, am allerdichtesten; gegen die innere oder Befestigungs-Oberfläche wird es hingegen immer lockrer, je mehr oder je weiter sich nämlich der Zellstoff, aus dem es besteht, von der äuffern Oberfläche entfernt, bis es endlich in einen nach Verschiedenheit der Stellen mehr oder weniger lockern Zellstoff sich auflößt.