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Netze.
§. i6.
Betrachtung der Netze im Allgemeinen.
Die allerfeinsten Verdopplungen des Bauchfells, die zwischen der Leber und dem Kleinen Bogen des Magens, und zwischen dem Großen Bogen des Magens und dem Dicken Darme liegen, folglich eigentlich die Gekröse des Magens ausmachen, nennt man Nehe.
Diese Netze zeichnen sich im Allgemeinen von den Gekrösen des Dicken Darms, und von dem Gekröse des Dünnen Darms dadurch aus,
daß sie aus einer auffallend feineren, durchsichti- gern Haut gebildet werden; denn nimmt man die Membran §dcr Glasfeuchtigkeit im Auge aus, so sind die Netze die allerdünnsten und zartesten Haute im ganzen Körper, selbst weit seiner, als die Schleimhaut des Hirns, und das Schaafhautchen des Eyes. Da sie ihrer Feinheit wegen so leicht zerreissen, so müssen sie auch anffersi vorsichtig behandelt werden, denn selbst von einem leichten Aufblasen werden sie leicht zerrissen und durchlöchert, ohngeachtet selbst jedes Blatt von ihnen an sich luftdicht ist.
Sie unterscheiden sich ferner dadurch von den Gekrösen , daß die Blutgefäße mit ihren Stämmen nicht pinselförmig oder strahlenartig wie in
den Gekrösen fich^arrsbreMn, sondern am längsten Umfange kranzförmig der Queere nach laufen.
Ferner dadurch, daß sie gegen sich selbst zurückge- schlagen sind, und dadurch einen platten leeren Sack,
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