129 Stimme und Sprache.
oder ausgestoßenen Luft ins Zittern gerathen, und fast wie bei t an den Gaumen prellen.
Die Lust geräth daher in zweimaliges bis dreimaliges Zittern: i) durch die Stimmritze, 2) durch die Spitze der Zunge, 3) durch die Lippen, falls man den Mund wie bei u schließt.
Läßt man mittelst des Gaumens die Lust in Zittern gerathen, so entsteht der Fehler im Sprechen, den man das Schnurren nenne.
s .
Ist der zischendste Mitlauter.
Di^^unge steht vom Gaumen mehr der Breite als der Höhe nach ab. — Jhre Seitentheile berühren die Oberkiefer. — Ihre Spitze schwebt.
Halt man daher die Zunge nicht in gehöriger Richtung , sondern liegt sie entweder zu fest oder zu locker an, so zischt man auch entweder zu viel oder zu wenig, oder spricht ein 5 oder sch dafür an.
Die Vorderzähne schärfen gleichsam das 5, daher dieser Mitlauter leidet, wenn die Vorderzähne fehlen.
w.
Die Zunge breitet sich aus, oder zieht sich zusammen, nach Erforderniß des auf ihn folgenden Selbstlauters.
Die Lippen sind anfangs bis auf eine kleine Spalte geschloffen, fast wie bei d, wo sie ganz geschlossen sind.
Bei diesem Mtlanter macht die Stimme gleichsam einen Wind oder ein sanftes Wehen.