Dicker Darm. 339

rende mitlereFall pflegt, mit kleinen Abweichungen, dev gewöhnlichste zu seyn.

Selten streicht das Ende des Dünnen Darms so gegen den Dicken Darm hinauf, daß es sich statt an seiner rechten, an seiner linken Seite hineinzieht.

- . Selten ist die Obere Falte so klein, daß sie fast zu fehlen scheint.

Nock> seltner scheint der Fall, wo man statt dieser Klappe, blos Muskelfasern in dieser Gegend antraf.

Die auffere vom Bauchfell stammende Haut geht auswendig, in dieser Gegend brückenartig vom Dünnen zum Dicken Darm über.

Zerstört man den Zellstoff und die Muskelfasern, der die beiden Falten dieser Klavpe zusammen halt, so verliert sich endlich dieser Klappenbau gänzlich, indem nun der aus dem Dicken Darm gezogene Düntte Darm rrompetenförmig in den Dicken Darm (wie der Schlund in den Magen) mit einer zirkelrunden, den Dünnen Darm an Weite überrreffenden Mündung, unter einem rechten Winkel, üb/rgeht. DiefeUntersuchUngbeweißtzugleich aufs überzeugendste, daß die Innere Haut, die Zell­stoffhaut und die Muökelhaut des Dünnen Darms und des Dicken Darms unabgeseßk in einander übergehen. Und daß sie an dieser Stelle nur gefaltet warem

Am besten sieht man diesen Bau, wenn man diese < Klappe ganz frisch nach verschiedenen Durchschneiöutt- gen im Wasser schwimmend untersucht»

Durch das Aufblasen Und Austrocknen dieses in den Dicken Darm übergehenden Stücks des Dünnen Darms, werden die Falten der Klappe nicht nur hsm-

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