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unterstützen und verstärken , oder schwachen wirkte ^

bloß der Magen, so vermöchten wir das nicht. 0& cl

Wirkte bloß der Zwerchmuökel und die Bauche ! ßtn0(

Muskeln - so hinge das Brechen ganz vom Willen ab» j Doßner

Je starker, kräftiger, der Magen desto weiter treibt 0&ei

er beim Erbrechen den Auswurf. W§cl)üi

Uebrigens ist das Erbrechen m jeder Rücksicht ein kränklicher Zustand»

Der Magen also, als ern so vorzüglich thatiger Jo&en fau

oder lebendiger Theil, bemüht sich daher durch das Er- ^

brechen, das ihm unangenehme oder schädliche- aufs kräftigste oder nachdrücklichste und schnellste zu entfernen^

lirsachen des Erbrechens» , §rbred)er

Die Ursachen des Erbrechens liegen/ theils im Ma- richMne!

gen selbst, theils in den entferntesten Theilen des Kör- MM 1

pers. ' ^ Eftulcr

Es sind entweder mechanische Reitze im oder am $ 1MC ^

Magen selbst z. B. ein Ziehen des Magens durchs Netz, Dar

das bey einem Bruche sich herunter begiebt, ein Steche r <jer Ane

einer gebrochnen kurzen Ribbe, eine Entblößung des Mals

Magens, durch eineVerwundungdes Unterleibes, od.r Lung öes

m den Magen gekommene theils mineralische, theils krankgen,

vegetabilische, theils thierische Brechmittel; selbst ^ ^

lauwarmes Wasser, oder athmospharische Luft; die ZchMW

theils mechanisch oder unzerfeßt, theils chemisch oder ikuml'

zersetzt wirken, oder entfernter liegende Ursachen: z. B»

Kopfwunden, Nierensteine, Schwangerschaft, Gebäh­ten/ plözlich gehemmter Speiä)rlflttß, Brüche»

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