Magen.
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Speisenteig gleichsam sanft zu kneten, und zu mischen; schwerlich aber im Menschen auch zu zerreiben, bis der Pförtner nachgiebt, und die Speisen durchlaßt, und zwar um so leichter, als der Magen durch die Anfüllung sich so wendet, daß sein Pförtnerende unterwärts gerichtetwird.
Die wurmförmige Bewegung des Magens, die die Speisen durch den Pförtner auötreibt, scheint wie gesagt gewöhnlich vom Schlunde anzufangen, und gegen den Pförtner hin fortzugehcn.
Der Schlund bleibt, im natürlichen Falle, wahrend daß die Speisen durch den Pförtner dringen, meist geschlossen, doch so, daß die aus sehr blähenden Speisen im Magen entwickelte Luft oder Gaöart bisweilen gewaltsam durch ihn auswärts dringt, besonders bei schwachen Magen.
Liegt man mit angefülltem Magen ausdem Rücken, so scheinen die Speisen zum Theil durch ihre eigene Schwere sich in den Zwölffingerdarm zu begeben.
ö- >69.
Wiederkauen.
Ein Wiederkauen findet beim Menschen nicht statt, La er weder einen hierzu fähigen Magen, noch irgend eine andere willkührliche Gewalt über seinenMagen besitzt.
Was man bisweilen so nannte, war nur ein kränkliches Zurücktreiben oder Ausstößen der Speisen «us Lem Schlunde oder aus dem Magen in den Mund.
§. 170-
Luft im Magen.
Nicht nur mit den Speisen und mit den Getränken kommt viele achmosphärische Lust in den Magen, sonr