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ij6 ^ Magen.

Dingen umgeben sind, die das Zerquetschen derselben | abhalten.

Doch nicht immer wird der Magen so stark zusam­mengezogen.

Der Magen wird aber, durch seine Muskelfasern, i sowohl aufwärts gegen sein Schlundende, als abwärts gegen sein Pförtnerende hin und her bewegt, daher man diese eigene Bewegung des Magens auch wohl die wurmförmige nennt.

Die langen Muskelfasern nämlich, verkürzen den Magen der Länge nach, und ziehen ihn gegen den Schlund, die queerliegenden Muskelfasern hingegen schnüren ihn der Queere nach zusammen und machen ihn enger.

Zu dieser Bewegung bringt oder reizt den Ma­gen das Gewicht, die Scharfe, und die freiwerdende Gasart der Speisen. *

Diejenige Stelle nämlich, die der Reiz zunächst berührt, zieht sich solange zusammen als der Reiz an- halt.

Ein schwacher dünner, wenig fleischiger Magen, scheint sich im Dnrchschnitt weniger zusammenzuziehen, als ein dicker, starker, sehr fleischiger.

Diese Muskelbewegung des Magens ist vom Wil­len ganz unabhängig, und gleichsam die Aeußerung der > eigenen Lebenskraft des Magens.

UebrigenS ist der nämliche Magen, während der Ausdehnung dünner, während der Zusammenziehung dicker und harter.

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