244 Magen.

sam unnütz, oder entbehrlich gemacht; so sieht man ^ ^ hi»

die Milz verdorben, oder meist fehlen, anderer zum Leben

entbehrlicher scheinende Theile, z. B. des VerlusteSder ^

Hoden im männlichen Geschlecht, oder des ganzen Ute- ;

rus im weiblichen Geschlechie, oder dee natürlichen Man- ^

gelS der Gallenblase, oder einer Niere, oder der Harnblase ^

nicht zn gedenken. '

Das Leben scheint also, selbst in den vollkommen- sten Thieren, fast von allen Organen, außer dem Ma- ^

gen gleichsam unabhängig fortzudauern. ^

Hingegen sah.man nie den Magen, oder einen Theil, ^

der die Speisen aufnimmt, bearbeitet, und ans ihnen Nahrungsstoff einsaugt, in irgend einem Thiere, das fsrtgelebt hatte, fehlen. .

Da folglich alle uns bekannten Thiere, selbst die, , ^

welche am allereinfachsten organisirt sind, inSgesammt einen Magen besitzen, und gar kein einziges Thier ohne Magen jemals bekannt geworden ist, und die Pflanzen- hiere fast aus nichts als aus einem Magen bestehen, so scheint auch der Magen ein wesentliches Kennzeichen zu fein, das ein Thier von einer Pflanze unterscheidet. ,

dem Bau des Magens stehen nicht nur alle ^nsini

übrigen Organe zur Verdauung und Ernährung, sondern ^ ^

selbst die Theile zur Erlangung der Nahrung, ja fast -er ganze übrige Bau eines Thiers, in der genauesten ' iie ^ er? Verbindung, gerade als wenn, nachdem verschiedenen I Baue dieses Grundorganes, der ganze übrige Bau eines Thiers eingerichtet oder gemodelt wäre. Ist z. B. der M iihÄ

Magen mehr häutig als fleischig, so hat der Mund >

Zähne, die für den Magen die Nahrung vorbereitenr len %

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