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Magen.

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§. 146.

Nerven des Magens.

DieNerven des Magens kommen theils langst dem Schlunde und durch den Zwerchmnskelvon den Stimm­nerven, welche den Schlund umflechten, theils von den cöeliacischen Knötchen, in welchen die Faden der Sym­pathischen Nerven und der Srimmnerven vermischt sind.

Sie umstricken mit ihren Nehen hauptsächlich die Arterien des Mugens, und gelangen mit ihnen zum Magen, wie im §. der Nervenlehre in gehörigem Zusam­menhänge gezeigt worden.

Diese Nerven des Magens sind zwar fein, aber zahlreich.

Ein physisch gesunder und moralisch ruhiger Mensch, fühlt freylich seinen Magen nicht; allein nur zu oft wird man von der vorzüglichen , und ganz besonders beschaf­fenen, Empsindlichkeit feines eigenen Magens, aufs deutlichste überzeugt. ,

Diese eigenthümliche Empfindlichkeit wird weiter unten umständlich geschildert. n

Unterbindung der Nerven desjMagenS in Thieren, macht Unverdaulichkeit. Etwas ähnliches will man im Menschen, von Geschwülsten die diese Nerven zusam­mendrückten, bemerkt haben.

§- 14?-

Unorganische Poren des Magens.

Mittelst unorganischer Poren scheint aus dem le­bendigen Magen nichts durchzusickern, oder durchzu- schwißen, sondern eine solche Durchlassung von Feuch­tigkeiten scheint erst nach dem Tode emzmretten.