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Gallenblase.
wendete Bauchflache, und die an die Leber befestigte, oder gegen die Leber gewendete Leberfläche.
Gewöhnlich ist die Bauchflache der Gallenblase gewölbter und größer, als die Leberstäche.
Bisweilen betragt jedoch die Leberflache kaum einen feinen Streifen.
Selten hängt die Gallenblase so frey von der Leber, daß gar keine Leberflache statt findet.
§. 96.
Häute der Gallenblase.
Die Gallenblase besteht, wie andere Sacke im menschlichen Körper, aus mehreren aneinanderliegen- Len, doch deutlich unterschiedenen, auch durch das Messer leicht voneinander trennbaren Hauten.
Nach einer mäßigen Einwässerung in schwachem Brandtwein lassen sich diese Haute am leichtesten und nettesten voneinander trennen.
Die äußere Haut der Gallenblase, die jedoch nur die Banchflache derselben bekleidet, ist eine Fortsez- zung der vom Bauchfell stammenden äußern Haut der Leber, und ihr völlig gleich beschaffen; — ist die Gallenblase nicht an die Substanz der Leber selbst geheftet, sondern hängt sie an einer Verdoppelung der äußern Haut der Leber wie an einem Gekröse, so bekleidet sie auch fast ringsum die Gallenblase.
Die zweite oder Zellhaut (tunica nerven) der Gallenblase bestimmt eigentlich ihre äußere Gestalt, und besteht ans einem gleichsam wolligen Zellstoff. In ihrem Gewebe liegen die größernAeste und gröbsten