Leber.
iS«
§- 74 -
Tr okne kebersubstanz.
Die Lebersubstanz, die in Kindern weicher, und feuchter als in alteren Personen ist, verliert durchs Austrocknen auch nach Verschiedenheit des Alters mehr oder weniger, nämlich von iooofc Theilen zwischen 2898 und 1953, und ist dann fettig anzufühlen.
§- 75 -
Chemische Zerlegung der Leber.
Solche getrocknete Leber schmilzt auf glüenden Kohlen, wird zum Theil vom Wasser, vollkommen aber mit Zurücklassung der Membranen vom Weingeist ausgelößt.
§. 7 <*•
Fäulniß der Leber.
Die Leber geht später als einige andere Eingeweide nach dem Tode in Fanlniß über, vermuthlich weil ihre Substanz etwas trockener ist.
§. 77.
Arterien, Denen, Pfortader, und Saugadern der Leber.
Die Hauptarterien oder Arterien der Leber, aus der Coeliaca für die Substanz derselben, sind im 165. bis 169,5. der Gefäßlehre beschrieben.
Die Kleineren Arterien für die Häute der Leber find eben daselbst beschrieben, nämlich die aus der mammaria interna im IZI., aus der epigastrica im 192*, phrenica im 164. , aus berspermaticahlt 172.,