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man mechanische und chemische Reize anwenden, ohne daß der Mensch davon die mindeste Empfindung äussert.
Von den Netzen schneidet man bei Brüchen ganze Stücke weg, ohne daß es ein Mensch spüret.
§. 26.
Saft des Bauchfells.
Aus der ganzen Inwendigen freien oder von der Natur geendigten Oberfläche des Bauchfells, dampft beständig ein Dunst aus, welcher fast eben so schnell wieder ausgenommen wird, als er erzeugt ward.
Diesen Dunst steht man ganz augenscheinlich bei Oeffnung der Bauchhöhle lebendig geöffneter oder frisch geschlachteter Thiere, oder auch bei zufälligen Verwundungen selbst bei Menschen, in einer Temperatur der Luft von 40 Gr. nach Fahrenheit, als eine Wolke, oder Rauch, sich erheben, und meist einen eigenen flüchtigen thierischen oder laugensalzartigen Geruch haben.
Mit dem Tode sammelt stch dieser Dampf zu einer Flüssigkeit oder Saft an, der in ganz Gesunden wohl kaum ein paar Unzen im Gewicht beträgt.
Man will ihn, aus einer Oeffnung der Bauchhöhle, bis auf fünf oder sechs Pfund in Zeit von vier und zwanzig Stunden kommen gesehen haben.
Dieser etwas ölige gelbliche oder röthliche, dem Blutwasser im Ganzen gleichende Saft, scheint auf eine ganz einfache Weise durch die Endigungen seiner Arterien ausgehaucht, und durch die Saugadern seiner ganzen Oberfläche wieder eingesaugt zu werden.