Stimme und Sprache. 115

ue, rheils eine Sylbe oder zwei Selbstlauter, die man geschliffen, oder ohne Zwischenraum, das ist, in dem nämlichen Athemzuge ausspricht, wie ei, eu, ui, au.

§. 120 .

Allgemeine Bemerkungen über die Mitlauter.

Die gewöhnlichsten Mitlauter sind: b, d, f* §, h, k, 1, in, n, r, s, r, w»

Zu diesen rechnen noch einige Sprachlehrer die Laute- die durch c, p, q* v, x, z, gewöhnlich bezeichnet werden. Mein c ist entweder der durch k oder durch ts bezeichnete Laut; p ist nur ein scharfer aus/ gesprochenes b; q nichts als k; v eine Variation von 5 oder^; x die Sylbe iks schnell ausgesprochen; und z ein scharfer ausgesprochenes s oder ein gelinde ausgesproche­nes rs.

ch. und Sch klingen freilich nach Verschiedenheit der ihnen beigesellten Selbstlauter, noch mehr aber nach Verschiedenheit der ihnen beigesellten Mitlauter sehr ver­schied^ f allein doch kaum, als hatten sie etwas eigenes, das man bei dett dreizehn angegebenen Mitlautern nicht hörte.

Man theilte die Mitlauter verschiedentlich entwe­der nr in drei, oder in vier- oder gr in fünf Claffen. So unterschied man;

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