stimme und Sprache. isi
§, roz.
Schneuzen.
Bringt die mir Heftigkeit ausgeathmete Lust ein Erzittern der mit den Fingern zusammettgehalterpen Nasenflügel hervor, so nennt man dieses Schneuzen. Weil hiebei zugleich der Schleim aus der Nase getrieben wird, ft» sieht man auch in dieser Rücksicht das Niesen als einen höhern Grad des Schneuzens am
§.
Zischen — Wispern.
Dringt die ausgeathmete Luft zwischen den geschlossenen Zahnereihen mit einem Geräusche durch, so nennt man dieses Gezische, und, wird es stoßweise Verstärkt und geschwächt — Gewlsper-
§. logt Pfeifen.
Legt man die Zunge an den knöchernen Gaumen und an die Obere Zahnereihe so an, daß die ausgeathmete Lust zwischen der Zunge und dem Gaumen mittelst -er Zunge durch eine bald größere bald kleinere Oeff- nung dringt und erzittert, so entsteht ein Pfeifen, welches dem Pfeifen mit den Lippen völlig gleichtönt.
Dringt die ausgeathmete Lust stoßweife, mittelst der Backenmuskeln und Zunge noch beschleunigt, durch eme Oeffnung der übrigens geschlossenen und gespannten Lippen über die ausgehöhlt erhaltene Zunge mit einer Erzftterun^ hervor, ft entsteht das zwischen zwei Oktaven spielende Pfeifen,
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