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Stimme und Sprache.
Die gewöhnliche Weite der Stimmritze beträgt im Leichname ohngefähr eine Linie.
Wird der ganze Kehlkopf zugleich mit den Zungenbeinen, an welche er geheftet ist, überfeine mittlereHöhe durch die an die Zungenbeine und an ihn selbst befestigten Muökelpaare, nämlich dre Zweibauchigen Halsmuskeln, die Kinnzungenbeinmuskeln, die Kinnzungenmuskeln, Griffelzungenmuskeln - Griffelzungenbeinmuskeln , Griffelschlundkopfmuskeln, Gaumenschlundkopfmuskeln, und Zungenbeinfchildknorpelmuökeln > die zusammen oder einzeln wirken > hinauf gezogen - (welches über einen halben Zoll geschehen kann ) so verengt sich dadurch die Stimmritze, d. i. ihre Bänder nähern sich vorzüglich hinterwärts mittelst der Schnepfknorpel einander. Tritt hiebei die Wirkung der Schrägen und Quee- ren Schnepfknorpelmuskeln ein, so wird die Stimmritze so genau und so kräftig geschloffen, daß sie dem Drucke der ganzen Athmofphäre zu widerstehen vermag.
§. SZ-
Erweiterung der Stimmritze.
Wird umgekehrt der ganze Kehlkopf unter stink mittlere Höhe durch die an die Zungenbeine und an ihn selbst befestigtenMuskelpaare, nämlichdieNiederzieher der Zungenbeine, dieBrustschilöknorpelmuökeln, die Rück- wärtSzieher der Zungenbeine, und die Ringschildknorpelmuskeln hinab gezogen, (welches ebenfalls über einen halben Zoll geschehen kann), so wird dadurch und selbst durch das Hinabsinken der Lungen beim Einath- men die Stimmritze erweitert, oder ihre Bänder entfernen sich vorzüglich hinterwärts mittelst der Schnepf-