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A t h m e n.

stimmende Theilchen nehmen; z. B. genossener Meer- rettig, Knoblauch, eingenommener Campher, theilen der Ausdünstung durch die Lungen etwas mit, das sich deutlich durch den Geruch wahrnehmen laßt.

DerAthem mancher Frauenzimmer riecht während ihres periodischen Blutfluffes offenbar aashaft, oder wie faules Blut.

Auch der Athem der Pockenkranken hat einen eige­nen Geruch.

§. 74.

Die Lungenausdünstung geschieht durch die Lungenarterien.

Daß diese Ausdünstung durch die Lungenarterien abgesondert wird, beweisen:

Die Vergleichung der Größe dieser Arterien mit der Größe der Lungenvenen; da nämlich die Arterien bisweilen um ein Viertel oder wenigstens um ein Zwölf­tel größer sind, als alle Lungenvenen zusammen genom­men, so verrath dieses, daß während dem Kreisläufe des Blutes durch dieLungen etwas (das ist: diese Aus­dünstung) von der Blutmenge abgegangen seyn müsse.»

Ferner die Einsprüßungen dünner seiner Flüsilgkei- ten durch die Lungenarterien, welche ganz leicht erfolgen, und diesen Weg der Ausdünstung zu bezeichnen schei­nen.

Die Lungenarterien des Kindes, die, weil sie keine Ausdünstung herzugeben brauchen, auch gröstentheils von den Lungen abgeleitet sind.

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