Luftröhre. 35
ist mild, wässerig, etwas zähe und salzig, nicht leicht gerinnbar, und sinkt, falls er nicht mit zu vieler Luft gemischt ist, im Wasser zu Boden.
In Kindern ist er rörhlich, in Erwachsenen bläulich ; überhaupt dünner als der Nasenschleim.
Wahrscheinlich wird er beständig durch die Saugadern wieder weggefchafft '; oder, wenn er dicklich, z.B. des Morgens- aUSgcspuckt wird- haben ihm vorher die Saugadern- und vielleicht auch die aUSgeathmete Lust> während der Ruhe den dünnern Theil entzogen.
Auch scheinen die aushauchenden Endigungen der Arterien- womit die Innere Haut der Luftröhre durchaus so reichlich versehen ist, und vielleicht auch zum Theile selbst der Wasserdampf- den die Lungenarterie hergiebt- zUr Befeuchtung der Luftröhre- und zur Verdünnung des Schleims beizutragen»
§- 4S>
Blutgefässe, Saugadern, und Nerven der Luftröhre»
Die Arterien der Luftröhre sind im 107. und 130» §. Und die Venen im 247. der Gefaßlehre; die Saugadern und SaUgaderdrüfen im 50. §. der Saugaderlehre; und die NerveN im 261. und 262.#. der Nervenlehre beschrieben»
Aeste der Luftröhre.
§. Zs.
Lage der Luftröhrenäste»
Der Stamm der Luftröhre tritt hinter dem Obern Rande des Obern Brustbeines etwas rückwärts in die
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