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Kehlkopf.

, ausgehöhlt, vorwärts der Queere nach gewölbt, der Lange nach ausgeschweift oder gekrümmt, und an der Obern Spihe abgerundet, ^an der Untern Spitze bisweilen in drei Stielchen getheilt. Unter den Knorpeln des Kehlkopfs ist er der weichste und beug­samste, und häufig durchlöchert. Diese Löcher haben die Richtung von vorne nach hinten, und find mit Drü­sen ausgefüllt.

^ Theilö die eigene Schnellkraft dieses Knorpels des Kehldeckels - theilö die vom Rücken der Zunge gegen ihn senkrecht fich seiner Lange nach hin erstreckende Haut­falte (Freimlum) - theils seine Befestigung an die Zunge durch häutiges Wesen und Muskelfasern, machen, daß der Kehldeckel hinter der Zunge und dem Zäpfchen beständig in die Höhe steht, ausser wenn er vom rück­wärts gehenden Rücken der Zunge so auf die Stimm­ritze niedergezogen wird, oder von detn über ihnwieüber eine Zugbrücke in den Schlund gehenden Bissen oder Getränke niedergedrückt wird, so, daß er nun queer liegend und ausgebreitet die Stimmritze bedeckt, und wie eine wahre Klappe allen Eingang in den Kehlkopf aufs vollkommenste verschließt.

Vielleicht helfen zu diesem Herunterbegeben des 'Kehldeckels auch noch die vom Schildknorpel sich an ihn begebenden Muskeln (Mutzkellehreim 154. und 170.$.); besonders, wenn er schon durch die vorigen Umstande etwas gesenkt worden ist.

§. 33.

Taschenbänder des Kehlkopfs.

Auswärts liegen zwischen der Mitte des Schnepft