2- Kehlkopf.
Der Untere Rand ist in der Mitte gewölbt, durch ein sehr starkes kurzes Band an den Ringknorpel befestigt dann seitwärts concav, wieder gewölbt und wieder con- cav; und gehr mit seiner Ecke in das kleinere, ebenfalls vorwärts gekrümmte, rundliche Untere Horn über, welches sich stumpf fplhig endigt, und mit dem Ring- knorpel durch ein festes Kapselband (Ligamentum cri- cothyreoideum laterale) gelenkartig verbindet. —■ Der Obere Re > hängt durch lockeres, aber starkes, Bandwesen (Ligamentum hyothyreoideum medium) mir den Zungenbeinen; der Untere Rand hingegen durch sehr starke und dicke Bandfasern (Ligamentum cricotliyreoideum medium oder conoideum) in der Mitte mit dem Ringknorpel zusammen.
Seine Vordere Flache zeigt deutlich die bogenförmige , schräg laufende Spur von der Anlage des RingschildknorpelmuskelS (M. Cricothyreoideus).— Seine Hintere Fläche ist glatt und eben.
In der Mitte einer Halste oder beider Hälften zeigt sich bisweilen ein ansehnliches rundes Loch zum Durchgänge von Blutgefäßen und Nerven.
Im weiblichen Körper ist der Schildknorpel nicht bloß kleiner und weicher, sondern auch anders geformt. Der Ausschnitt am VordernWinkel nämlich ist ansehnlicher , und der Winkel selbst größer, und weniger am Halse vorragend. —- Die Obern Hörner sind länger, die Untern Hörner hingegen kürzer. §
Sehr oft verknöchert dieser Knorpel mit dem hohen Alter vollkommen, besonders im männlichen Geschlechter