Zellstoff dringen würde, welches doch nicht eher geschieht, als bis diese Verbindung wieder natürlich entsteht.
§. 24.
Kubischer Inhalt der Lungenzellchen.
Die Lungen eines gesunden Menschen scheinen, wenn man von den Ausmessungen an Leichnamen schlieft sen darf, nach völligem Ausathmen ftchszig bis hundert Kubikzolle Luft zu enthalten; nach einigen gegen hundert und neun im Durchschnitte.
- Diese in den Lungen enthaltene Luft ist Ursache, daß gesunde Lungen aus dem Wasser schwimmen. Findet sich hingegen Lust, Blutwasser, rothes Blut, oder Eiter, zwischen den Lungen und Brustfellsacken, welche die Luft aus den Lungen treiben, oder den Lungen die Anfüllung mit Luft nicht gestatten; oder entzieht man auf sonst eine Art den Lungen die Luft: so werden sie verdichtet, und sinken im Wasser zu Boden.
Deshalb sinken auch die Lungen eines ungebohrnen Kindes, oder eines Kindes, das nie Lust geschöpft hat, im Wasser zu Boden; weil nämlich die Wände der Lungenzellchen einander näher liegen, und höchstens ein wenig Feuchtigkeit, aber keine Lust, enthalten.
§. 25.
Blutgefässe/ Saugadern/ und Nerven der Lungen.
Die Beschaffenheit der Rechten und Linken Lungenarterie ist im I20. $. der Gefaßlehre, die Beschaffenheit der zwei Rechten und zwei Linken Lungenvenen ebendaselbst im 278. §* die Beschaffenheit der