nur der schwächere siechere Theil der Einwohner da­heim bleibt, um Ackerbau und Viehzucht zu treiben, da muß der Landmann über seine Kräfte arbeiten, und die Kinder aus solchen Ehen können nicht die körperliche Stärke, Gesundheit und Munterkeit haben als die Kinder gesunder Aeltern. So werde durch ererbte Schwäche die Anlage zu Brüchen erhöht.

DasUnentdecktbleiben der angebohrnen Brüche.

Die aus Unwissenheit, Nachläßigkeit und Aber­glauben des Landmannes entstehende Verfäumung der gegen (kleine schon entstandene) Brüche erfor­derlichen Hülfsmittel.

Alle diese mannichfaltige Ursachen, die theils zur Entstehung, theils zur Vergrößerung der Brüche bei der Jugend in den Dörfern das ihrige beitragen, lassen sich füglich mit demjenigen vereinigen, was ich über den gleichen Gegenstand sage.

In den Vorschlägen zur Verhütung der Brü­che empfiehlt Hr. Köler, außer den Landpredigern, noch die Landschulmeister anzuweisen, um das Landvolk auch über diesen wichtigen Punkt zur Erhaltung seiner Gesundheit, belehren zu lassen. Ich glaube daher nichts bessers thun zu können, als jeden Leser, der hierauf Einfluß haben kann, zu ersuchen, diese Vorschläge zu beherzigen, und sie nach Vermögen zur wirklichen Ausführung brin­gen zu helfen.

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