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alten Bauern, und man wird von ihnen bald erfahren , daß bei ihrem Gedenken anfangs nur die Eltern, und selbst diese nicht einmal täglich, und häufig , sondern nur selten und wenig Caffee tranken, bis man endlich bei reichlicherem und öfterem Genusse es auch den Kindern mitzutheilen anfieng.
Daß aber das Caffeetrinken die Eingeweide des Unterleibes, insbesondere die Verdauungswerkzeuge und vor allem den Darmcanal schwache, ist fast eine einstimmige Klage der Aerzte, wie man den berühmten Tissot *) und Herrn von Zimmermann **) darüber nachlesen kann.
Daher giebt auch H. Landphysicus I u g l e r ***) in seinem Bericht an die Königl. Chmfürstl. Landesregierung zu Hannover, über die Frequenz der Brüche unter den Landleuten, den häufigen Genuß schwächenderGetränke,wie des elenden Caffees, der manchen Familien statt des Abendbrodeö diene, als Ursache davon an.
Für ganz unschädlich möchte ich wenigstens unbedingt eben sowenig als gar fürnühlich, zuträglich und heilsam das Caffeetrinken erklären.
Schwächt aber zu häufiges Caffeetrinken, wie
*) In seinem Werk von der Gesundheit der Gelehrten.
**) In seinem Werk von der Erfahrung.
***) S. dessen kleine Aufsätze medicinischen Inhalts. Stendal 1795.