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weichen sackartigen Bauchdecken, wie ein zum Nachgeben unfähiges Band, oder fast wie ein harter Reif, allemal wenigstens so fest umzingelt, oder zusammenschnürt, daß diesen Gurr auch die stärksten Bewegungeu, auch die kräftigsten An­strengungen des Zwerchmuökels und der Bauch­muskeln, so leicht wenigstens nicht zu verschie­ben, geschweige auszudehnen, oder zu lüften ver­mögen.

Beobachten wir unfer eigenes Gefühl, bei an­gelegten , selbst mäßig zugeschnallten hohen Bein­kleidern, so überzeugen wir uns: 2) daß der Ho- sengurt, den Bauch, und dadnrch die Höhte des- clben, nachdrücklichst, besonders bei der Einath- mung, an der Stelle die er umgiebt, zusammen­preßt und verengert.

Diese Zufammenpreßung, Zusammenschnürung und Beengung fühlen wir am meisten alsdann, wenn die Geschäfte und Bewegungen des Körpers ein Nachgeben und Ausdehnenlassen der Bauch­decken erfordern; dieses ist der Fall bei allen An­strengungen, beim Husten, Blasen, bei der Aus­treibung des Unterleibes durch Anfüllung des Ma­gens, oder durch Entwickelung von Blähungen und Winden.

Je fester aber der Hosengurt umliegt, desto mehr fühlen wir ganz natürlich, bei diesen Gelegen­heiten