„nung des Kanals des Darin fells. Geht er durch „diesen engen Theil seines Weges ohne widernatür- „lich langen Ausenthalk durch, so schließt ihn bald „nachher die Natur. Zuweilen aber bleibt er „ungewöhnlich lange daselbst liegen, und dann „wird die Oeffnung dieses Ganges widernatür- „lich erweitert, und die Natur gehindert, ihn „zur bestimmten Zeit zu verengern und zu schlief- „sen. Wenn nun nach einiger Zeit der Hode vol- „lendS herab in den Hodensack steigt, bleibt die „Oeffnung des Kanals ungewöhnlich erweitert, und „ein Darm senkt sich in dieselbe. ”
„Es scheint überhaupt, daß die Natur, wenn „sie gehindert wird, diesen Kanal um die rechte Zeit „zu schließen, ihn entweder gar nicht, oder nur sehr „langsam schließt."
„Ich zweifle, daß man diese Brüche sogleich „bei der Geburt schon, oder in ungebohrnen Kindern „kurz vor der Geburt beobachtet hat. Sie zeigen „sich gemeiniglich erst nach der Geburt, wo das „Athemholen, und die Anfüllung der Darme mit „Koth und Wind die Entstehung dieser Brüche „begünstigt. ”
„Zuweilen bleibt der Hode sehr lange im Bauch- „ringe und der obern Oeffnung des Kanals des „Darmfells liegen, und erst einige Monate, einige „Jahre nach der Geburt steigt derselbe vollends her-