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Schkeimdrüßchrn des Dünnen Darms.

Die Schleimdrüßchen, die in der Zellhaut des Dünnen Darmes liegen, und deren Gange sich auf der Innern Haut öffnen, sind nicht immer gleich deut­lich , rheils wegen der Kleinheit dieser Drüßchen selbst, theils wegen der Dünnheit und Schwache des Dünnen -Darmes überhaupt.

Am leichtesten und deutlichsten erkennt man sie, wenn man den der Länge nach ausgeschnittenen Dünnen Darm, gegen das Licht gehalten, betrachtet, wv sie so­dann als dunklere Pünktchen, oder Fleckchen, erscheinen.

Zahlreich und ansehnlich sind diese Drüßchen im Zwölssingerstücke, sparsamer im Anfänge des eigentli­chen Dünnen Darms, wieder gehäufter oder zahlreicher im Verlaufe, bis sie gegen das Ende desselben am zahl­reichsten erscheinen.

Sie sind von verschiedener Größe untereinander, platt rundlich, oder linsenförmig, die größern liegen gemeiniglich einzeln, die kleinern ziemlich dicht gesaet, doch nicht leicht zusammengeflossen.

Die Mündungen der Gänge von den größern un­ter ihnen erkennt man sehr deutlich auf der Ueberfläche der Innern Haut.

Sie sind von sehr einfachem Baue, bestehen näm­lich aus einem Knaul oder Convolut von feinen Blutgefäß- chen, die sich in fthleimabsondernde kurzeKanälchen oder Poren endigen.

Sie dienen zur Absonderung des Därmesasts oder Darmeschleims.