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Magen. LZr

schwellen an, bekommen Geschwürchen, die Zähne wer­den wackelig; der Arhem wird stinckend, die Zunge durch die scharfe Lungenausdünstung belegt, und ver­ursacht Bitterkeit; die Stimme wird leiser, es entsteht Schluchzen, die Milch wird ranzichr, scharf, und wie­derlich; die Gallenblase füllt sich aufs stärkste an, die Galle selbst wird schärfer; der Harn wird dunkelrorh, feurig, und stinkend; die Muskeln werden schwach;

Das aufgeloßte, verdünnte, faulichte Blut quillt aus der Nase und andern Oeffnungen.

Die Nerven des Magens werden von dem scharf werdenden Magensäfte angegriffen, erregen unerträgliche Schmerzen, und unausstehlichen Durst; die Blutge- r~

säße des Magens werden zerfressen, oder lassen das auf- i

gelößte verdünnte Blut durch, und machen blutige Stuhlgänge; > y

Die anfängliche Niedergeschlagenheit, Zaghaftig, v

keit, und Ohnmacht, geht nun in Zuckungen, Schlaf- losigkcit, Phanrasiren, und selbst Ln Naserey über,

Selbstmord, oder rödtliche Zuckungen LieseQuaalenen-^"7^,^ digen.

Kurz der Hunger nimmt den Gang des hitzigsten Fiebers.

Je jünger, je stärker, je gesunder ein Mensch ist, je mehr er sich bewegt, oder arbeitet, je kälter die Wir, terung, je kräftiger, je empfindlicher der Magen, je weiter der Pförtner, je mehr einer zu essen gewohnt war, desto eher stirbt er vor Hunger, weil m allen solchen Fät- len die Abnahme und Zerstörung des Körpers rasches emtritt.