234
Magen.
unzertrennbar zusammen, ohngeachtet sie durch eine scharfe Linie von ihr abgesondert wird.
Die Richtung dieser Falten und Runzeln ist ohn- gefähr folgende;
Die Falten, die als Fortsetzung der Falten des <,5-^ Schemdes erscheinen, breiten sich eine Strecke lang sternförmig im Magen aus.
~.^“'.^‘■*•1 Andere theils höhere, theils niedrigere Falten, fol-
gen sehr geschlängelt, oder darmförmig gewunden, m. is durch Seirenäste häufig vereinigt, der Länge des
Magens, vom blinden Sacke an bis zum Pförtner.
Zwischen diesen Falten bemerkt man kleinere Fält- chen, oder Runzeln, die eben so wie jene an einigen Stellen höher, an andern niedriger sind.
Ueberhaupt erscheinen diese Faltchen und Runzeln, desto stärker oder hoher, je zusammengezogener, kleiner, und enger der Magen ist. — Jemehr der Magen hin- ^ gegen ausgedehnt wird, desto mehr verziehen sich diese
J Falten, bis sie endlich bey der äußersten Ausdehnung
' ganz verschwinden.
Genauer betrachtet, zeigt die Innere Haut des Magens, sehr feine Faltchen, die sich nicht durchs Auf-, blasen verziehen, sondern ihr eben jenes sammetartige ^ Ansehen geben, was sie so auffallend von der angrenzen
den Innern Haut, sowohl des Schlundes, als des Zwölffingerdarms unterscheidet.
Diese Fältchen sind weicher, als die im Schlunde, und feiner, als die im Zwölffingerdärme.
Betrachtet man diese Fältchen, nach vollkommen gerachenen Ausspritzungen der Blutgefäße, mittelst des