§. 9 °-
Nachbarschaft der Gallenblase.
Gewöhnlich berührt die Gallenblase mit ihrem Grunde den Grimmdarm, mit dem Halse und dem Ende den Zwölffingerdarm, selten die Pförtnergegend döö Magens.
§- y r.
Befestigung der Gallenblase.
Die Gallenblase ist gemeiniglich sowohl durch lok- kern Zellstoff mit einer größer« oder kleinern Flache, an eine eigene Ausschweifung der Untern Flache der Leber, substanz geheftet, als durch die über sie wegstreichende vom Bauchfell stammende äußere Haut der Leber gleichsam an die Leber gebunden.
Bisweilen hangt sie nur, mittelst eines Hange- bandeö oder Gekröses, das ist, einer Verdoppelung der äußern Haut der Leber, an der Leber, ohne mit irgend einem Theil an der Substanz der Leber selbst zu kleben.
§. 92 .
Zusammenhang der Gallenblase mit dem kebergallen- gange.
Schon in der Pforte ist der Lebergallengang (ductus hepaticus) mit dem Blasengallengange (ductus cysticus), unter einem sehr spitzen Winkel, vereinigt, beide liegen eine Strecke lang nebeneinander, dann tritt, in schräger Richtung gegen die Rechte Seite, der Blasengallengang vom Lebcrgallengange