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Leber. 197

nicht mit dem Ausführungsgang des Panereas, so ist er kleiner oder enger.

So auch wenn die Gallenblase fehlt.

Man will diesen Lebergallengang mit einer doppel­ten Mündung sich öffnen gesehen haben.

Man wslte ihn in den Magen, ja sogar in den Grimmdarm sich endigen gesehen haben.

Im Ganzen kommen die Haute der Gallengänge und Gallenblase ziemlich mit einander überein.

Der Lebergallengang ist viel weiter als der Bla­sengallengang oberhalb ziemlich glatt, unterhalb hin­gegen hat er eine etwas netzartige sehr feine Strucmr, Schleimhölchen finden sich vorzüglich oberhalb, unter­halb kommen sie mehr mit den Poren der Gallenblase überein.

Der gemeinschaftliche Gallengang, das ist, der vereinigte Lebergallengang, Blasengallengang, undPan- creatische Gang ist inwendig glatt, nur unter der Stelle, wo von ihm der Blasengallengang abgeht, dev Lange nach gefaltet oder gestreift, wo er zwischen dem Darm laufen will, ist er noch ME netzförmiges die Gal­lenblase, von da bis zu seiner Endigung ist die netzför­mige Structur etwas dunkler; wo er glatt ist, bat er die meisten Schleimhölchen, in der Mitte die meisten; unten weniger, oben die wenigsten. Diese Schleimhölchen unterscheiden sich von den Poren der Gallenblase durch ihre schräge Richtung.

Die Gänge also, wo die Galle schnell vorbeyrinnt sind vorzüglich durch Schleimhölchen geschützt.

Da der gemeinschaftliche Gallengang fast einen

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