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A t h m e n.
Schlund, — Entzündung des Zwerchmuskels, — Eindrückung einer Ribbe, — Verrenkung eines Halswirbels, — Bisweilen ein unbekannt gebliebenev -Reij auf die Nerven, — Krankheitsmaterien, — die sich, wie man es nennt, auf die Nerven geworfen haben, u. f. f.
Es ist daher eine unwillkührliche Handlung, und oft ein bedenkliches Zeichen in einer Krankheit.
H. 8y-
Saugen.
Auch zum Saugen hilft hauptsächlich das Einath- men. Nach angelegten Lippen nämlich verdünnt der Saugende die in seiner Mundhöhle befindliche Lust mittelst des Einathmens. In diesen Raum von verdünnter Luft preßt sodann die auf die Flüssigkeit oder auf die Brust der Mutter drückende Athmosphare, oder die in einem geschlossenen Gesäffe über der Flüssigkeit stehende Luft, die Flüssigkeit oder Milch in die Mundhöhle.
Trinken.
Auf eine gleiche Art, wie beim Saugen, Hilst auch gewöhnlich das Einathmen zum Trinken.
§- so.
/^Brechen.
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Das Brechen (Vomitus), das bei Gelegenheit des Magens ausführlicher geschildert wird, gehört in so weit zu den Geschäften des Athmens, als die Ausleerung des Magens eine ähnliche vereinigte Wirkung des Zwerchmuskels und der Bauchmuskeln, wie beim An- . ^ strengen, erfordert. ..‘w —^ »-y.— /