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der Nase, i|t. Trieb einer Scharfe nach der Nase bei einigen Menschen auch Helles in die Augen scheinendes Licht.

Im allgemeinen scheint dgs Niesen durch eine Zurückwirkung des durch die Nasennerven (das Erste und vorzüglich das Fünfte Paar der Hirnnerven) ge­reizten Hirns auf den Zwerchmuskelnerven zu entstehen, weil es keine deutliche Verbindung zwischen diesen Nerven ausser dem Hirne giebt.

Es reißt al^en Schleim aus der Nase, aus der Luftröhre, und aus den Lungen los, wirft ihn zur Nase heraus, und schafft neuen Schleim durch die Erschütterung herbei, der die lästige Schärfe durch Verdünnung oder Einwickelung stümpft.

Mäßiges Niesen schafft daher Erleichterung, wenn das Blut eines solchen Antriebes durch die Lungen be­darf, oder wenn es etwas der Nervenhaut der Nase lästiges wegschafft. '

Heftiges wiederhohltes Niesen wird wegen zu hefti­ger Ausathmung gefährlich; denn das Blut wird nach dem Kopfe zurück geworfen , macht Funken vor den Augen, Kopfschmerzen, thränende Augen, Blindheit, und kann sogar Venen sprengen, Blutungen und den t Tod verursachen.

Durch ein Reiben oder einen hinreichenden Druck auf dGL Nase am innern Augenwinkel kann man bis­weilen das Niesen hemmen; weil in dieser Gegend der Stamm des sich in jener Vertiefung der Nasenhöhle verbreitenden Nervenö liegt.