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A t h m e n.

Daher gähnt man im Halberwachen aus dem Schlafe - nach einer bis zum Keuchen gekommenen Leibesbewegung - nach einer Ermüdung - beim Hun­ger, der auf starke Bewegung in kalter Lust folgt - in der Fieberkalte - auch, wie es scheint, beim Reize eines zähen Schleims in dem Rachen unb Schlunde.

Neugeborne Kinder gähnen bei den ersten Athcm- zügen.

Das Gähnen schafft aber doch dem Körper weni­gere Erleichterung, und Hilst weniger gegen Schläferig- keit, als andere Muskelbewegung, wenn es auch gleich die Hautausdünstung befördert.

Ein langes Einathmen macht dem Gähnen ein Ende, weil es die Lungen hinlänglich frei macht.

Daß ein Gähnender mehrere gähnen macht, liegt wohl in einer gemeinschaftlichen Ursache.

Kinder gähnen häufiger, als Erwachsene, weil sie schlaferiger sind, auch leichter ermüden.

§. 8».

Husten.

Wird irgend ein Theil der Luftröhre gereizt, oder ist der Schleim, der sie überzieht, zu häufig, oder wird der Zwerchmuskelnerve gereizt, oder wird der Schleim der Luströhre scharf, so wird das System des Athmens zum Husten genöthigt, oder zur Wegfchast fung des Reizes, oder des Schleims, oder des Eiters, oder eines fremden in die Luftröhre gerarhenen Körpers mittelst heftiger und starker Aueathmungen, denen starke Einathmungen vorhergehen.