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Schilddrüse. 4Z

Theile etwas aufgehalten wird, ist nicht unwahr- scheinlich.

Die Venen der Schilddrüse sind der Grösse ihrer Arterien ziemlich proportionirt (S. Gesaßlehre im §. 244. und §. 247.).

Die Saugadern der Schilddrüse sind ebenfalls ihrer Grosse angemessen (S. Saugaderlehre im $ 50.).

Die Nerven des Schilddrüscnmuskels kommen vom Zungenfleischncrven (S. Nervenlehre im §.271.); und die Nerven der Schilddrüsenarterien vom Sympa­thischen Nerven (S. ebend. im §. ZiZ.); ob aber aus­ser diesen Faden die Substanz der Schilddrüse noch andere eigene Nerven erhalt, ist nicht so leicht durchs Messer zu entscheiden.

§. 56.

Dermuthungen über den Nutzen der Schilddrüse.

Der Nutzen der Schilddrüse ist noch nicht aus­gemacht.

Man vermuthete, sie seye eine Saugaderdrüse. Allein sie hat weder das Ansehen, die Farbe, noch die Festigkeit, und am wenigsten den inner» Bau einer Saugaderdrüse. Sie unterscheidet sich daher sehr aus­fallend von den nicht sparsam neben ihr liegenden Saug­aderdrüsen. Auch sieht man nie, daß eine Saugader­drüse den zehnten Theil von der Menge von Blutge­fässen erhält, welche man in der Schilddrüse findet.

Man vermuthete, sie sondere einen Saft ab, den sie durch Gange, die bis jeht nur von Wenigen, und auch von diesen nicht einmal deutlich, oder zuverlässig

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