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Also bleibt die dritte Frage: — Geht diese Bewegung in einem Empfindung erregenden Nerven weiter, als seine Hirnendigung; wohin kann sie gerathen? — nur noch übrig, die, wie mich dünkt, ohne Schwierigkeit so beantwortet werden kann:

Wenn diese in einem Empfindung erregenden Nerven erfolgende Bewegung weiter als feine Hirnendigung sich erstreckt: so ist schlechter­dings nichts anders denkbar, als: — „Diese Bewegung geht aus der Hirnendigung des Nervens in die mit dieser Hirnendigung in Berüh­rung stehende Feuchtigkeit der Hirnhöhlen unmittelbar über."

Daß bei diesem Uebergehen der durch die Nerven erfolgenden Bewegungen aus den soliden Hirnendigungen der Nerven in die Feuch­tigkeit der Hirnhöhlen eine Aenderung der Bewegung vorgeht, ist gerade der wichtigste Beweis für meinen Satz.

§• 39 .

Wenn ^ctnfe cc), durch vielfältige Erfahrung und tiefes Nach­denken geleitet, sehr sinnreich und — meines Wissens — zuerst be­hauptet:

„Das Ohr ist gewiß unser richtigster Sinn; und selbst das Gefühl, „welches man bisher für den richtigsten gehalten hat, bildet sich nach „ihm. — Das geübteste Auge eines Malers und Meßkünstlers ist „bei weitem nicht im Stande nur so die leichten Verhältnisse der Hälf- „ten, Drittel, Viertel, Fünftel, und Sechstel einer Linie, irgend einer „Länge und Größe, in Wirklichkeit auf ein Haar zu treffen; geschweige „die schweren Verhältnisse, welche die nach dem Gehöre lange geübten „Fingerkoppen eines Tarrini, pugrrarri, Lolli, Lramer,

„Viotti,

cc) Hildegardis von Hohenthal; Erster Band, S. ic> 7 , ic>8.