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§. 26.
Eilfter Hirrrnerve oder Beynerve —
Zwölfter Hirnnerve oder Zungenfleischnerve — Erster bis dreißigster Rückenmarkönerve.
Zeigten sich die Hirnendizungen der zwei letzten Hirnnervenpaare, nämlich des BeynervenS und des Zungenfleischnervens, nebst den Hirn- endigungen sämmtlicher Rückenmarksnerven, unmittelbar so distinct auf den Wanden der Hirnhöhlen, wie das Hörnervenpaar; so hätte der Gedanke:
„Daß der Gemeinschaftliche Empfindungsort (Senso- „rium commune ) sich in der Feuchtigkeit der Hirn höh- „len befinde,^
unmöglich den Physiologen entgehen können.
Denn, setzen wir den Fall: Die Hirnendigungen aller Nerven zeigten sich so deutlich, wie beim Hörnerven, auf den Wänden der Hirn- höhlen, und so leicht, daß man die Hirnhöhlen nur zu öffnen brauchte, um sie zu sehen; wie hätte der Schluß: — Also muß der Gemeinschaftliche Empfindungsort innerhalb der Hirnhöhlen enthalten seyn — ausbleiben können?
Da nun dieses nicht der Fall ist; sondern, da die deutliche Darlegung der Hirnendigungen 0 der Sehenerven, außer einer förmlichen Präparation der Sehenervenhügel, noch einen künstlichen Profildurchschnitt des Hirns; — 2) der Riechnerven, die überaus delicate Untersuchung eines Embryonenhirns;— 3) der Geschmackönerven, die Durchschneidung des ganzen Hirnknotens; — 4) der Nerven des Dritten Paares, die Durchschneidung der ganzen Markbundel;—und 5) der Nerve»
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