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„Cerebri Methodus es, quae scilicet Nervorum filamenta trans Ce- „rebri substantiam revelando procedie , ut, qua via decurrant, quave „se condant, sedulo obserretur; <c — gestand aber dabei aufrichtig: „Optaram equidem, ulterius origines ut mihi detegere licuisset, „et ex ipsa, si potuissem, medullae Cerebri substantia singulorum „paria repetere, sed a cultro hic destitutus nefas duxi quidquain „tradere, quod oculi non coinmonstrarent, sed rationibus tantum- „modo et conjecturis niteretur; indefessa tarnen opera ubicunque „dabitur occasio, in lianc rem ulterius inquirere; et si quid forte „notatu dignuin detegere contingat, fida narratione publice com* „municare non negligam.“

Mein Versprechen glaube ich 1791 in meiner Hirn- und Nerven­lehre einigermaßen erfüllt zu haben, wiewohl ich gegenwärtig noch Ver­schiedenes nachhohle, was mir damal noch unbekannt war.

Es ist also deutlich, was ich unter Hirnendigung eines Ner­ven s verstehe.

§. 7 »

Ferner muß ich bemerken: „Daß die Stellen, an denen die Ur­sprünge der Nerven mit dem Hirne und Rückenmarke vereinigt sind — oder mit einem Worte: daß die Hirnenden der Nerven— äußerst bestimmt und beständig sind, und außer offenbarer Monstrosität oder Krankheit des Hauptes kaum auffallende Varietäten zeigen."

§. 8 .

Ferner bemerke ich: „Daß nach den Bestimmungsgründen, Ctassi- ficationS- oder Abtheilungsgründen, die Ln meiner Nervenlehre angenom­

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