eine reine und nette Darstellung der Form, der Granzen, der Schlie« ßuug und Communication der Hirnhöhsen, vorzüglich in der Gegend des Trichters, zu erhalten, die einigermaßen als allgemein richtig abstrahirt gelten, und als gewöhnlich oder natürlich angenommen werden könnte.

Diese Schwierigkeit fühlte ich schon 1778, und schrieb deshalb mit großem Vorbedachte von dem meisterhaften Prostldurchschnitte des Herrn HofrathsEjus insignein plane ac felicein diligen-

tiam merito adrnirabuntur, qui rerum anatomicarum peritiam longo usu sibi acquisiverunt; ab iis sane, qui verbis solum illaia probtentur, nullo modo intelligendam.

Vic d'Azyr's Abbildungen des Hirns so vortrefflich sie auch sind, so unendlich weit sie auch alle vor und nach den seinigen erschie­nene Abbildungen hinter sich lassen sind doch, wie ich in den Göt- tingschen Gelehrten Anzeigen ausführlich angEerkt habe, von sehr ver­schiedener Güte. Einige Tafeln dürfen nicht copirt werden, falls man nicht offenbare Unrichtigkeiten statt Wahrheit verbreiten will. Als so genannte Studien haben sie für Liebhaber einen Werth, wenn ihney auch Al bi Nische Vollendung abgeht a).

A L

а) Zur Rechtfertigung meines Urtheils will ich nur die einzige Tafel, welche drei Profildurchschnitte des Hirns vorsiellt, anführen.

r) Die ganze Linke Innere Oberfläche des Hirns ist zu lang;

2) zu flach.

3) Der Hintere Lappen reicht zu weit über das Kleine Hirn hinaus.

4) Der Winkel, den der Vordere Lappen des Hirns mir dem Himknoten und

Mckenmarke macht, ist viel zu stumpf.

f) Der Balken (Corpus cabosurn) ist nicht genug gewölbt.

б) Der Uebergang des Balkens in den Bogen (Fornix) ist nicht angedeutet.

7) Die Stelle des Zusammenhangs der Sehenerveuhügel fehlt.