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Folgen der Verrenkung.

Tie nothwendigen unmittelbaren Folgen von der Verren­kung und dem Bruche des Rückgraths an dieser Stelle waren:

Daß die Körper der Wirbelsäule, welche, wie Albi- nus unvergleichlich abbildet, sonst, von den Seiten angese­hen, eine sanfte Ausschweifung im Uebergange von den Rük- kmwirbeln zu den Lendenwirbeln machen, hier einen stum­pfen Winkel bilden, dessen Größe man aus der dritten und vierten Figur erkennt;

Daß die Körper dieser Wirbelsäule, welche sonst, von vorn oder hinten angesehen, gerade aufgethürmt sind, nun einen merklichen Absatz bilden, den man aus der ersten und Weiten Figur erkennt;

Daß der ganze Thorax, nebst dem Kopfe des Kranken, schräge rechts auf den Lenden aufgefessen haben muß;

Daß die im Kanal des Rückgraths eingeschlossenen Ur­sprünge der Nerven, die den so genannten Pferdeschweif bil­den, wo nicht gar vom Rückenmark abgerissen, in der engen Stelle (Fig.I. ß.) stark zusammengedrückt, oder gequetscht, oder geknickt wurden. Um wie vieles aber dieser enge Raum (Fig. I. ß.) kleiner ist, als derjenige, den im natür­lichen Zustande diese Nerven einnahmen ( Fig. I. *. s. sr.), kann man sehr leicht durch Vergleichung derselben in der ersten Figur abnehmen, wo beide nach der genauesten Ausmessung dargestellt sind. Wahrscheinlich war ein Theil dieser Ner­ven zerrissen, und der Nest zusammengedrückt.

Und doch scheint eine Erschütterung des Rückenmarks, wobei die Wirbel ganz bleiben, oft lebensgefährlicher, als