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zu können, wenn man für» ©fifeff beyde Au­gen gebrauche; eine Zdee, welche ich der Stu­fenfolge der abnehmenden Vereinigung derNer- venfaden, bis zur völligen Durchkreuzung bey Thieren, die einen Gegenstand gar nicht mit beyden Augen sehen können, eine größere Wahr- scheinlichkeir gewinnt. Vielleicht wird durch den Anrherl, den jeder Sehenervenhügel be­kommt, der Eindruck gleichförmiger gemacht,

und

vielleicht nicht mit Recht daraus folgern, die- htudere die Deremr'achmiq des Bildes im Ge­stechte. Wer getraut s ch zu behaupten, der in diesen Knoten zuscw meng Dossene Schmelz des Gemäldes, welche»' deyot Äugen gereinig­ter, und ausgedehnter darstellen müssen, theile sich nachher wieder regelmäßig in die Sub» stanz der beiden Arme, welche es vorher zu­sammen leiteten; und liegt nicht in der Idee mehr Wahrscheinlichkeit, daß das Bild nach der nothwendigen Nüencirung im Geflechte und der Summe zweier Erfahrungen, nur. darum wieder in zweie auseinander flösse, um den eben so getrennten Gehirntheilen sich desto bequemer uns vielfacher mittheilen zi» können.