weniger beträchtlich. Auch am Orte der Ver- einigung war der rechte Nerve dünner. , ;

Valverva b) sagt: er habe Key einigen Räubern, denen zu Venedig vor ein dir zwey Zähren ein Auge herausgerissen war, den Ner­ven auf der Seite ohne Auge, welk und bey, nahe ganz vertrocknet angetroffen, am Nerven der anderen Seite aber gar keinen Fehler be' merkt. Hieraus folgert er nun einen Beweis gegen die Durchkreuzung der Sehenerven.

Laesalprn 14) fand den einen Nerven bey einer Schwäche des einen Auges, welche wahr­scheinlich von einer Wunde in dieser Gegend herrührte, dünner als den anderen; ein Fehler, der sich nicht auf der entgegengesetzten, son­dern auf derselben Seite auch hinter der Ver- einiguug fortsetzte.

Vol-

b) Valverda anat. covpor. hum. Venet. 1607.

Lib. VII, cap. z. pag. zu. Tab. I. Fig. l.

G. H. i. Ist dieses etwa der nur wiederholte

Fall des Vesalius?> Soemmering.

14) Andr. Caesalpini quaest. mcd. Lib, II. quaest.

10. fol. 222. Venet. 1593.