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Erste Beobachtung.
In einem jungen, überaus schönen, .schlankeu/^uaben,
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von vierzehn Jahren, war der^i^schwappcrnd , und als man ihn efuete, kam ein durchsichtiges, Helles, doch stark gelblichgrün gefärbtes Schleimwasscr heraus, hin und wieder fanden sich im Unterleibe kasichte Klümpchen. Vom Netz fand sich keine natürliche Spur, sondern an dessen Statt lief längst dem grössern Bogen des Magens eine sonderbar knotigt drüsigte dicke Verhärtung fort. Die dünnen Darme schienen wie aus ungewöhnlich starkern Hauten gebildet, waren lang a), sehr znsammengezogen, stark entzündet,
r>) Mir schemtS, daß die wahre Längendes DarmkanalMch nicht ^ genau angeben laßt, denn sind Emgrweche zusa^mengczss
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een, so ist der Kanal langer, sind sie hingegen mehr dick und - - -
weit, so ist der Kanal kürzer. Am allerkürzesten fand ich ihn '“f' hep einer Person die an einem unheilbaren Ileus gestorben ^ war; hier waren aber die dünnen Darme dafür von ungewöhnlicher Dicke, und ihr Durchmesser im lichten viel grösser, als ich je noch gesehen.
Herr Prof. Walter halt in seiner neusten Schrift: Von den Krankheiten des Darmfells, Berlin 1785. H. 45. diese Art von Entzündung der Därme für hychstselten, unter ftchsthalbtauscnd Körpern habe er sie nur fünfmal beobachtet.
,», Die Gedärme, sagtet, werden etwas aufgctrieden, (dies war vorzüglich im zwepren, weniger im ersten Falle merklich, am stärksten, wie gesagt, bep der am Ileus gestorbenen Person) aste Häute, woraus die Gedärme bestehen, als die vil- !öse, nervigte und Muskelhaut werden verdickt, und die Gedärme erhalten überhaupt ein besonderes Ansehen pud Farbe,
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