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sehen, (das ich angetroffen) 2 Pfund 11 Loth; allein da- Pferdsgehirne zeigt auf feiner Grundfläche wenigstens zehn­mahl dickere Nerven, und doch ist's, abfolut genommen, um 2:9 Loth am Gewicht geringer.

§. 6r.

Nun schliesse man nicht weiter, daß der Mensch dafüe die feinsten Nerven haben müsse, das istmerne Meynung noch ganz und gar nicht *).

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*) Ich behalte diese Stelle aus der voriges Ausgabe dieser Schrift wörrlkch bey; und doch scheint der Gothaische Recensent in dortiger gelehrten Zeitung 1785. St. r. S. n. f ohngeachtet meiner Warnung, meinen Sinn weiter ausdehnen zu wollen. Wir setzen hinzu, wenn die Nerven bey rohen ungebil« deren Menschen so stark und dick sind, wie der Ver- fasser angiebt, so müssen sie immer zärter und dünner werden, jemehr die Denkkraft wachst, und die Nerven müssen, durch die Uebung im Denken, sich verfeinern. Wenn die Anatomen doch diesen Satz, durch Zerlegung eines tiefsinnigen Mannes, bestätigen könnten.',,

Gerade als wenn ich gesagt hätte: der Mohr, har ein aus feinem Nervenfibern, oder Nervenstaminibus bestehender Bündel. Ich dächte, der Unterschied wäre sehr groß. Der größte Kopf,der tiefsinnigste (tiefdenkendste) Mann,, kann, absolut genommen, noch dickere, stärkere Nerven, als der Einfältigste haben, wenn nur übrigens die Gehirnmasse, Verglichen milden Nerven, grösser ist.

Wozu Hypothesen wo keine nörhig sind? Wer hat denn be­wiesen, daß die/Nervenfibern einer Maus von der eines Ele- , phanten in der Dicke verschieden sind? daßdaS aus den Ner,

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