§. 52 .

Vermnthlich ist dieses mit die Ursache, daß, wenn man einen Mohrenschädel ohne Unterkinnlade auf eine ebne Flache legt, er st) sehr hinten auflregt, daß die Zahne die Fläche nicht berühren, sondern um mehr als eine Linie höher geho­ben werden.

Europäische Schädel von der gewöhnlichen Form und ans dem besten Mer neigen sich meist allemal nach vorne, und ruhen eben so gut auf den Zahnen, als hinren auf. Ich weiß nicht, ob jemand diese Beobachtung vov'mir gemacht habe; obgleich dies nicht alle Mvhrenschadel thuu.

§. 53 .

Zwey der berühmtesten und Verdienstvollesten Anatomen die jemals Berlin und unser Jahrhundert gesehen hat, Meckels) der ältere, und Walter K), widersprechen sich in ihren Beobachtungen über die Gehirnfarbe der Mohren. 5^ Mec kel glaubte, es sey dunkler an Farbe , besonders > der

b) HiÖoire de lAcademie roy. des fcience» &c. de Berlin 1753. und 1757.

b) Sendschreiben anHunrer, von den Venen des Auzs. Ber« 17^8» S. 10.

*) Ob^-Wagler inBrgunfFweig aus eigner Erstchkung, oder blvS auf MeckejF-Äuthoritat, diegraueMWanz deS Moh- rengehirns G-<unkler, als^bey Europäern hielt, wünschte ich wohl zu jxwn. Mch- Herr n L od ^^ s ch i erts mkon dv n sch nM-