ft
ziemlich beständig, wenigstens gewöhnlich, obgleich nicht be- ollen Mohrenschädcln in gleichem Grad auffallend vorhanden. Bey denen, die ich noch inSammlungena) gesehen und untersucht, fand ich sie, ünd ich besitze selbst fünf vollkommen gut erhaltene Mohrcnfchadel, in deren jedem meist alles bemerkt werden kann. Indessen lapt sich schon, ohne meine Erinnerung, erwarten, daß mancher dieser Charaktere in manchem Mohrenkopf auch gänzlich fehlen kann,, denn weichen nicht oft Europäerknochen fast, bis zur Unkenntlichkeit, ohne durch Krankheit verunstaltet zu seyrl, von einander ab ? Ich besitze z. B. Unterkiunladen von alten Leuten, ohne alle Zähne, die wirklich mehr, breit als hoch sind; ferner in Schädeln von Greifens wie unbedeutend ist oft der Raum zwifchen dem Eingang in die Nafenhöle und dem untern' Rande der - Zahnlade?
§. 5^.
Ich maß verschiedene Mohrero- unh. fast alle meine Euro» päerschädel, um die Grösse der GMMhölen zu vergleichen, und fand am Mohren i) daß eine Schnur, von der Wurzel der Nase an, mitten übers Stirnbein, nach der Richtung der Pfeilnath bis an die Mitte des hintern Randes der ovalen Pforte fürs Rückenmark cvugelegt und ausgemessen, bey
.... gleicher
*) Z. B. beyCamper zu Klein-Lankum, in derHj viusschen zu Amsterdam, Hsmr. Walter in Terl,
Blumenbach in Güttingen.