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wahre Ribben befestigen. Bey den meisten Affen ists der ge, rvöhnliche Fall, daß sich acht auch mehr Ribben mit dem Brustbein verbinden a) doch habe ich dies auch bey Europäern und nur noch vor ein paar Tagen in einem schwindsüch» rig gestorbenen gefunden,
§. 35 *
Bonn hat wie SandiforrE, dessen mir bewiesene Freundschaft bey Vorzeigung seiner und der Albi- nischen anatomischen Sammlung ich nicht genug rühmen kann, berichtet, an emem starken Mohren einen besondern
Brust-
,) Ich selbst besitze mehrere Bepspiele von Affen. Desgleichen findet man acht wahre Ribben imPatas, Maibrouck, Ma- got, Papion, neun wahre Ribben von Möne, Coaita, Sa- jou brun (der meinige hat nur acht.) 8ai, Sa-Ml'rr, von Herrn Daubenton angemerkt. Sieben, wie der Mensch, hat der^soLko, Gibbon, Talapoin, Ouiftiti; daß acht wahre Rippenden Affen gemein sind, /viserkr Ikiolanu s in seiner
Ofteologia fimia , five Oßium fmice & Hominis comparatio , wovon man einen Auszug auch bey T n^p. 67. findet, desgs. Camperamang D, p. !5.«7b e§glerHen beyVolcherCoi,
t e r Externar, & internarum corporis hum. partium tabul * Norib.
1573. Tafel zur Seite 66 .
Camper fand in seinem Orang-Ourang nur sechs wahre Ribben. Sonderbar ists, daß Tyson im Text p- 70. sagt, fein Pygmy habe nur sieben wahre Ribben gehabt, und doch in der Abbildung der Skelets die achte Ribbe mit ihrem Knorpel deutlich bis anS Brustbein hinaufstcigt. So unsicher ists Malern anatomische Zeichnungen zu überlassen!