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dunklere oder hellere Farbe des übrigen Gesicht-, jene- mehr der Fall bey jünger«, dieses rnchr bcy älter» sey. Er fand einen Mohren, dessen Lippen so schwarz waren, daß man ihre Farbe fast nicht von der Farbe des übrigen Gesicht- unterscheiden konnte, dieser war keiner von den Schwärzesten, schien aber etwas alt. Kurz er habe sich völlig überzeugt, daß bey keinem Mohren, sowohl männlichen als weiblichen Geschlechts, weder bey jungen, noch bey alten, die Lippen jemals so roth, als bcy Europäern, sondern immer schwärz» lrch augetroffen werden. ^
‘ . §. io.
Die äußern Obren sind gewöhnlich rundlicher, als bey uns, und, fürwahr schon etwas weniges dem Affen ähnlicher, an manchen schienen sie mir auch etwas mehr vom Kopfe abzustehen/^Wilde Menschen haben bekanntlich bewegliche abjkehende Dhrcw,^rind deshalb ein ungleich schärferes mde ^-»Üriichendes Gehör, als wir« ( ji f / v % i '}y
§. 11 .
Daß diese einzelne Theile im Vevhaltniße unter sich sehr voneinander abweichen, und bey verschiedenen Individnis sehr verschieden sind, und daher- anch so weit voneinander abfallende Gesichter, Physiognomien bilden, als man nur . . immer
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